Lokalkommandogerät

RKS-12

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Mit dem RKS-12 stellt Swistec ein bewährtes Kommandogerät vor, das durch die hohe Variabilität seiner Architektur in alle Rundsteueranlagen integriert werden kann.

Über frei parametrierbare Schnittstellen kann das RKS-12 an alle Sendertypen und vorgelagerten Leittechniken bzw. Kommandogeräte angekoppelt werden.

Die Steuerung des Gerätes im Fernbetrieb erfolgt über LAN, gesicherte Datenprotokolle gemäß IEC 870-5 oder WT-Kanäle.

Der TRA-Betriebsablauf kann über großflächige LCD-Anzeigen beobachtet werden (Option). Im Vor-Ort-Betrieb notwendige Eingriffe lassen sich über diese Anzeige mit Berührungssteuerung schnell, unkompliziert und zuverlässig vornehmen.

Das RKS-12 erfüllt die Anforderungen der IEC 1000-4-xx im Level 3 und erreicht somit die zweithöchste Anforderungsstufe, die die CE-Zertifizierung vorsieht. Es gewährleistet beim Einsatz im Umspannwerk höchste Ausfallsicherheit. Die Verfügbarkeit kann durch den Einsatz redundanter Gerätetechnik weiter gesteigert werden.

Leistungsstarke Prozessorsysteme mit großzügigem Speicherausbau erlauben die vollständige Speicherung von variablen Tagesfahrplänen und ausführlichen Betriebsprotokollen.

Moderne und vielfältige Parametrierung des Gesamtgerätes durch eine auf Microsoft Windows laufende Software baut das RKS-12 zu einer leistungsstarken Einheit aus.

Das gesamte Spektrum moderner Datenmodelle zur Fahrplangestaltung, insbesondere die freie Verknüpfung von externen Prozessinformationen über digitale und analoge Schnittstellen und interne Zeitkriterien, wird durch die leistungsstarke Software abgedeckt.

Die Referenzliste der Gerätefamilie deckt Systeme von einem bis über 100 Sender ab. Modernste Hardware- und Softwarearchitektur führt zu einer Flexibilität, die auch ausgefallenen Anlagenkonfigurationen gerecht werden.

Überzeugen Sie sich von den Möglichkeiten, die das RKS-12 für die Prozesssteuerung über Ihre Rundsteueranlage bietet:

  • Unterstützung aller TRA-Bitmuster und Rundsteuersender
  • Datenübertragung gemäß IEC 870-5, TCP/IP oder über WT-Kanäle
  • Leistungsstarke Fahrplangestaltung durch Zeit- und Ereignisauswertung
  • Komfortable Vor-Ort-Bedienung über integriertes LCD-Touchpanel
    oder Laptop (Option)
  • EMV-geprüft und CE zertifiziert nach IEC 1000-4-xx
  • Anschluss von Protokolldruckern
  • Auch als mobiles Gerät erhältlich

ISC-2 (Option zum RKS-12)

Die übersichtliche Darstellung und einfache Bedienung des lokalen Rundsteuerprozesses erlaubt die ISC-2 mit ihrem berührungssensitiven Farbdisplay. Ziel der Konstruktion der ISC-2 war es, eine vollständige Vor-Ort-Bedienung der Rundsteueranlage zu ermöglichen und hierbei auf den Anschluss eines Notebooks verzichten zu können.

Die GPS-Empfänger GPS-1 (Swistec) oder GPS (Meinberg) können zusätzlich hierüber eingestellt und alle wichtigen Informationen aus diesen abgelesen werden. Dies erlaubt den Einsatz preiswerterer GPS-Empfänger ohne Display, sodass sich die durch die ISC-2 ergebende Investition amortisiert. Die sechs, links vom Display liegenden Hotkeys ermöglichen einen schnellen Zugriff auf alle Bereiche der Rundsteuerung:

  • Betrieb:
    Anzeige des aktuellen Betriebszustandes
  • Befehle:
    Schneller, strukturierter Zugriff auf alle Rundsteuerkommandos für Handsendungen
  • Fahrplan:
    Anzeige des im RKS-12 hinterlegten Fahrplans
  • Archiv:
    Anzeige des Betriebsprotokolls sowie der Störspeicher
  • Messwerte:
    Anzeige aktueller Messwerte des Rundsteuerprozesses sowie des optionalen GPS-Empfängers
  • Einstellungen:
    Einstellungen des Kommandogerätes, einschließlich des optionalen GPS-Empfängers

Technische Daten:

  • WVGA LCD mit 800×480 Bildpunkten und 256 Farben
  • Touchpanel über kompletten Displaybereich und 6 rundsteuerspezifische Buttons
  • LED Hintergrundbeleuchtung (Der integrierte Bildschirmschoner dunkelt diese bei Nichtbenutzung ab).
  • Versorgungsspannung 5V ± 5% bei typischerweise 650mA Stromaufnahme
  • Thermische Einsatzbedingung: Bis zu einer Umgebungstemperatur von 50°C
  • Systeminterne Menüs zur Parametrierung
  • Überwachung von Software (Watchdog), Systemspannung und Systemsignalen
  • Alarmkontakte, die Störungen an ein externes Warnmeldesystem melden
  • Auftretende Störungen werden in einem internen Puffer gespeichert.

GPS-1 (Option zum RKS-12)

GPS-Antenne

Heutzutage wird die, für den Rundsteuerbetrieb im vermaschten Netz notwendige, phasenstarre Leitfrequenz (auch Pilotton genannt) bevorzugt durch eine Frequenzableitung aus dem GPS-Signal generiert. Die von den umlaufenden Satelliten des Global Positioning Systems ausgesandten Signale werden verwendet, um standortunabhängig eine exakte globale Zeitinformation zu erhalten. Hierdurch ist es möglich, verschiedene Frequenzgeneratoren an unterschiedlichen Standorten zueinander phasensynchron zu betreiben.

Empfänger dieser Art werden von verschiedenen Herstellern angeboten – die Technik gilt als zuverlässig und einfach zu handhaben. Ein wesentlicher Aufwand in der Montage entsprechender Uhrenmodule besteht in der, notwendigerweise außerhalb des Gebäudes zu errichtenden Antenne.

Der RKS-12 GPS-1-Einschub stellt folgende, für die Rundsteuerung wichtigen Erweiterungen, ohne Mehrkosten zur Verfügung:

  • In der Außenantenne integrierte Lichtmessstelle zur Ableitung der Schaltpunkte für die Straßenbeleuchtungssteuerung, auch im Lokalbetrieb.
  • In der Außenantenne integrierter Temperatursensor mit der Möglichkeit, die Ladezeiten der Nachtspeicherheizungen zu berechnen.

Der Vorteil der Integration aller Messwerte in einem System besteht in der einfachen baulichen Handhabung. Alle Informationen werden, wie auch bei anderen GPS-Systemen, über ein 50 Ohm Koaxialkabel des Typs RG-58 übertragen. Veränderungen müssen nicht vorgenommen werden. Alle Anschlüsse sind kompatibel und somit unverändert zu benutzen.