RKS-Software-Erweiterungen

EEG-Steuerung

Die Software-Option EEG-Steuerung erlaubt eine einfache Verwaltung und Steuerung von EEG-Einspeisern über die Rundsteuerung. Dabei wurde Wert auf eine einfache Parametrierung und Bedienung gelegt. Es werden die verschiedenen Möglichkeiten der Ansteuerung abgedeckt, von der direkten Steuerung von 4 Relais je Empfänger bis zur Stufensteuerung über Swistra.

EEG

Das RKS erlaubt dabei sowohl eine netzweite als auch UW-spezifische Steuerung. Bei Verwendung von Swistra oder Versacom können auch einzelne Empfänger angesteuert werden.

Bei Anbindung an ein NLS kann die EEG-Steuerung sowohl über Einzel- oder Doppelbefehle als auch über Sollwerte erfolgen.

Lastregelung

Der Reiter „Regler“ (siehe Abbildung) veranschaulicht den Zustand des Lastreglers: es werden alle Objekte, die der Lastregler steuert, sowie die aktuelle und prognostizierte Netzleistung angezeigt.

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Die Übersichtsseite des Lastreglers

Der Benutzer kann über diesen Reiter manuelle Änderungen der Zustände der Reglerobjekte durchführen.Im Administrationsmenü werden alle Parameter des Regelalgorithmus und der Objektgruppen erfasst. Zudem kann pro Regelgruppe eine Einschaltdauerüberwachung parametriert werden, die dafür sorgt, dass die Boiler je nach Strategie zwangseingeschaltet oder nachgeladen werden. Verschiedene Meldungen und Alarme stellen sicher, dass der Benutzer jederzeit über den Zustand des Reglers informiert ist.

Targetwerte können nach Wunsch als Einzelwert oder mittels Tagesprofilen eingeben werden. Auch hier lässt sich das Verhalten der Software individuell auf Meldungen und Reaktionen bei Erreichen des Targetwertes einstellen.

Schnittstelle Netzleitsystem

Für die Integration eines Netzleitsystems kann die RKS-Software Dateien im MS-Excel®-kompatiblen Format *.csv erstellen, die jede Adresse auflistet, die benutzt wurde. Typischerweise kann diese Datei in eine Netzleitsystemsoftware importiert werden, wo nur die Verbindung zu den Rundsteuerkommandogeräten gewählt werden muss.

Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt werden können, existiert alternativ eine separate Software für lokale und zentrale Kommandogeräte, die verschiedene Adressen und Konfigurationen von IEC-Protokollen zusammen bringen. Dies bedeutet zwar zusätzliche Parametrierung, aber auch eine Verknüpfung verschiedener Systeme.

Betriebsstundenzähler

Der Betriebsstunden- oder EIN-Zeiten-Zähler dient der Erfassung und Summierung der Einschaltzeiten ausgewählter Rundsteuerobjekte. Diese Funktion kann sowohl zu abrechnungstechnischen als auch zu statistischen Zwecken erforderlich sein.

Zu diesen gespeicherten Einschaltzeiten können Tages-, Monats- und Jahressummen gebildet werden.

Das RKS-870-System nutzt auch im Betriebs­stundenmodul die vertikale Redundanz der dezentralen Technik aus. Bei einem Ausfall in der Zentrale wird die Erfassung durch die RKS-12-Unterstellen weitergeführt. Sobald die Zentrale wieder betriebsbereit ist, werden die fehlenden Betriebsstunden von der Unterstelle übernommen.

Benutzerverwaltung

Mit der Benutzerverwaltung lässt sich für jeden Benutzer der RKS-Software ein eigenes Benutzerkonto anlegen und detaillierte Benutzerrechte vergeben.