Redundanzstrategien

Ein dezentrales System benutzt eine vertikale Redundanz, d.h. dass bei Ausfall einer Übertragungsstrecke oder einer Zentralrechnerkomponente das vom Ausfall betroffene Lokalkommandogerät RKS-12 den autonomen Rundsteuerbetrieb für die dort angeschlossenen Rundsteuersender übernimmt.

Redundanz und Verfügbarkeit eines Systems kann durch zentrale und lokale horizontale Redundanz verbessert werden.

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“Zentrale Redundanz” bedeutet ein redundantes Doppelrechnersystem und, wo sinnvoll, die Doppelung des Fernwirkkopfes RKS-870. Hierbei ist eine vollständige Sicherung gegen zentrale Systemausfälle gegeben.

“Lokale Redundanz” bedeutet: ein redundanter Aufbau der Übertragungstechnik oder der eigenständigen Lokalkommandogeräte des Typs RKS-12. So stört ein potentieller Ausfall eines einzelnen RKS-12 nicht den gesamten Rundsteuerbetrieb.