RKS System – Flexibilität und Ausbaufähigkeit

Offene Systemarchitektur

Das RKS-System kann an alle möglichen Kundenwünsche angepasst werden. Prinzipiell wird dabei zwischen zentralen und dezentralen Architekturen unterschieden. Daneben sind auch Mischformen dieser beiden Optionen möglich.

Für den Übergang von einer Lösung zur anderen sind keine Hardwareänderungen, sondern lediglich ein Update der Firmware in den Kommandogeräten erforderlich.

Moderne Kommunikation

RKS-Kommandogeräte verfügen grundsätzlich über die Möglichkeit der Vernetzung mittels LAN (Local Area Network). Hierbei kommt eine Kommunikation nach TCP/IP über Ethernet zum Einsatz, die sowohl mit Kupfer- als auch mit Glasfaserleitungen oder WLAN ausgeführt werden kann.

Über dieses LAN können:

  • mehrere Bedienplätze an ein Rundsteuerkommandogerät angebunden werden. Über jeden Arbeitsplatz kann, je nach Zugriffsrecht, die vollständige Bedienung und Parametrierung erfolgen.
  • Datenexporte zu anderen Systemen durchgeführt werden (z.B. Export von Einschalt-dauer-Daten nach MS-Excel® über ein Büro-LAN).

Selbstverständlich können RKS-Geräte auch über konventionelle Kommunikationsinfrastrukturen wie V24- oder Standleitungen verbunden werden.

Zentrales Kommandogerät

rks_konz01Das zentrale Kommandogerät RKS-16 führt autonom und unabhängig von der Verbindung mit dem PC den Rundsteuerbetrieb aus. Es wird vom PC aus oder optional vor Ort am LCD Touch-Screen bedient. Die Parametrierung und Protokollierung erfolgt am PC. Durch das Kommandogerät können bis zu 128 Sender mittels direkter Tastsignale versorgt werden.

Es ist möglich, mehrere zentrale Kommandogeräte RKS-16 von einem PC aus zu bedienen und zu parametrieren. Dies macht besonders dann Sinn, wenn der Zeitfahrplan aller RKS-16 identisch ist, aber pro RKS-16 ein individueller Lastregler verwendet wird.

Dezentrales Kommandosystem

rks_konz02In einer dezentralen Architektur übernimmt das zentrale Kommandogerät RKS-870 die Betriebsführung und Koordination der Lokalkommandogeräte RKS-12. Im Falle eines Verbindungsverlustes übernehmen die lokalen RKS-12 den Rundsteuerbetrieb automatisch. Das System kann optional auch ohne Fernwirkkopf betrieben werden. Die Verwendung eines Zentralkommandogerätes RKS-870 hat den Vorteil, dass es sich hierbei um eine speziell auf Rundsteueraufgaben zugeschnittene, robuste Hardware handelt. Der PC wird in jedem Fall zur Bedienung, Parametrierung und Protokollierung verwendet.

Einen besonderen Vorteil bietet das RKS-870-System bei Übergangsphasen, da der Fernwirkkopf auch Rundsteuersender mittels konventioneller Direkttastung ansteuern kann.

Bei Verwendung eines Lastreglers können Leistungsmesswerte der verschiedenen RKS-12 im Zentralkommandogerät summiert werden.