Das EEG 2012 und seine Auswirkungen
Das
EEG in seiner neuesten Fassung sieht vor, dass alle PV-Anlagen mit
einer installierten Leistung von mehr als 30 kW mit technischen
Ausstattungen einzurichten sind, mit denen der Netzbetreiber jederzeit
die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren kann.
PV-Anlagen
bis 30 kW müssen wahlweise dies auch erfüllen oder am Verknüpfungspunkt
der Anlage mit dem Netz die maximale Wirkleistungseinspeisung auf 70
Prozent der installierten Leistung begrenzen.
Dafür kommen theoretisch viele Systeme in
Frage, aber aufgrund ihrer absoluten Zuverlässigkeit und sehr guten
Kosteneffizienz ist die erste Wahl ganz eindeutig die
Tonfrequenz-Rundsteuerung.
Die
für Tarif-, Licht- und Lastmanagement bewährte
Swistec-Rundsteuertechnik kann sowohl Einzel- als auch Sammeladressen
ansteuern. Damit lassen sich Einspeiseanlagen einzeln oder gruppenweise
steuern, z. B. nach Standort, Netzabschnitt oder Energieart.
EEG-Anlagen schnell und kostengünstig steuern
Tonfrequenz-Rundsteuertechnik
von Swistec bietet kleinen und großen Netzbetreibern die Möglichkeit,
EEG-Anlagen stufenweise (z. B. 100%, 60%, 30% und 0%) zu steuern und
eine mögliche Netzüberlastung schon im Vorfeld zu vermeiden.
Herausragend
sind die extrem niedrigen Kommunikationskosten. Die Empfängerkosten
sind wesentlich günstiger als andere Alternativen. Die laufenden Kosten
für die Kommunikation sind, umgelegt auf die Zahl der eingesetzten
Empfänger, extrem gering.
Empfehlungen für die Umsetzung von VDE, FNN, BSW Solar, BMWi, BMU
Der VDE und das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN) empfehlen auf ihrer Internetseite in
einem PDF-Dokument
ausdrücklich den Einsatz von Rundsteuerempfängern.
Dort heißt es:
4.2 PV–Anlagen mit einer
installierten Leistung bis 100 Kilowatt.
Zur Umsetzung des EEG ab 01.01.2012 wird empfohlen, bewährte weitgehend standardisierte
verfügbare Technik einzusetzen, z.B. Rundsteuertechnik...
Dieser Empfehlung schließt sich der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar) in diesem Infopapier an.
Das BMU empfiehlt auf seiner Seite erneuerbare-energien.de in folgendem
PDF:
V.
Ergebnis
1. Anlagen bis 100 Kilowatt erfüllen die Voraussetzungen nach
§ 6 EEG 2012, wenn bewährte weitgehend standardisierte verfügbare
Technik eingesetzt wird, zum Beispiel Rundsteuertechnik.
Für den "Leitfaden zum EEG-Einspeisemanagement" der BNetzA haben die Verbände VKU und BDEW der BNetzA Vorschläge unterbreitet.
Hierbei
wurde grundsätzlich der Einsatz einfacher Technologien wie
Funk-Rundsteuerung oder Tonfrequenz-Rundsteuerung favorisiert…